"Lebe deinen Traum und träume nicht dein Leben"

 

 

Am 14. August 2008 traf unser Karmann Typ 14 Cabrio Baujahr 1969 bei uns ein. Als er am 18.08.1969 das Band in hellelfenbein Weiß L 80E mit schwarzem Verdeck und roter Innenausstattung verlassen hatte, wurde er einen Tag später nach Stuttgart ausgeliefert. Hier hat sich seine Spur leider verloren da ich den original Brief nicht mehr bekommen habe. Auch die letzte Zulassungsstelle konnte mir nicht weiterhelfen. Der Verkäufer konnte mir nur sagen, dass unser Karmann die letzten 10 Jahre in einer Scheune verbracht hat und der Zahn der Zeit seine Spuren kräftig hinterlassen hat. Auch haben der ein oder andere Hobbybastler nicht wirklich dazu beigetragen den Karmann gut zu erhalten! Die bekannten "unteren 20 cm" sind dem Rost komplett zum Opfer gefallen.

 

 

Restaurationsbericht

 

 

Ankunft und Bestandsaufnahme August 2008

 

Motorraum mit bereits ausgebautem Motor

 

Kofferraum

 

Bodenblech unterhalb der Rücksitzbank. Da hat man einen der Wasserablaufschläuche vom Verdeck direkt unter die Dämmung verlegt. Das waren natürlich die besten Voraussetzungen für eine blühende Rostlandschaft. Danke liebe Vorbesitzer!!!!

 

Um mir die Arbeit etwas zu erleichtern habe ich mir ein Montagegestell gebaut. Hier mit einer alten Bodengruppe eines Käfers ohne Bodenplatten um einen besseren Zugang zu den Rostnestern zu haben. Auf der gegenüberliegenden Seite habe ich dann Aufnahmen für die originale Bodengruppe angeschweißt um darauf dann die neuen Schweller zu justieren.

 

Nun lässt sich der Karmann mit Hilfe eines Flaschenzuges nach beiden Seiten drehen und ich kann bequem im stehen arbeiten ohne meine Wirbel zu sehr zu belasten!!!! Bevor man den Karmann abhebt, sollte man Versteifungen in die Karosse einbauen damit sie sich nicht verzieht. Zwischen der A und B-Säule verschraubt an den Gewinden der Türscharniere und Türfalle, unterhalb davon habe ich noch ein Vierkantrohr von innen verschweißt. Von B nach B-Säule (zweimal oben und unten) und von A links nach B rechts und umgekehrt. Wenn man den unteren Bereich der A-Säulen auch ersetzen muss, empfiehlt sich auch hier eine Verbindung von A nach A, da bei eingebauten Türen sich die kompl. A-Säule auch verzieht.

 

Schweller links mit A-Säule und Spritzbereich Innenkotflügel.

 

Los geht´s mit der linken Seite. A-Säule, Schweller, Warmluftkanal und vorderes Radhaus Spritzbereich. Ansicht Radkasten hinten links ohne Schweller.

 

Ansicht A-Säule links und Spritzbereich Innenkotflügel ohne Schweller und Warmluftkanal.

 

Reparaturbleche. Den ab Hersteller aufgebrachten Rostschutz habe ich mit der Topfbürste, Flex, Bohrmaschine bzw. Abbeizer entfernt. Die Teile mit Sandpapier angeraut und mit INOX-Schweißfarbe und Rostschutzgrund versehen.

 

Montierter Warmluftkanal. Kleiner Tipp für "Nachahmungstäter": Die eingepreßten Gewindehülsen bei den Reproteilen taugen nichts. Einmal zu fest an die Bodenplatte angezogen und sie verlieren den Halt. Ich musste sie teilweise wieder von unten verkleben da ich, bedingt dadurch dass der Warmluftkanal bereits zusammengeschweißt war, nicht mehr anders ran gekommen bin. Bei der rechten Seite habe ich die Gewindehülsen gleich entfernt und durch Schweißmuttern ersetzt!

 

Montierter Aussenschweller. Vorher die Cabrioverstärkung eingeschweißt. Wichtig ist den Aussenschweller nur mit eingebauter Tür anzuschweißen. Spaltmaße!!!!!

 

Anpassung der vorderen Spritzwand.

 

A-Säulenrückwand selbstgefertigt. Auch hier bitte vor dem verschweißen die Tür einbauen und die Spaltmaße überprüfen.

 

A-Säulenunterteil

 

 

A-Säule, Schweller und Spritzbereich fertig.

 

Radkasten hinten links, Freilegung

 

Der äußere Teil des Radkastens wurde mit einer neuen Falzkante versehen die stellenweise durch gerostet war.

 

..wieder eingebaut mit neuem Innenradlauf, entrostet und grundiert.

 

Rahmenträger hinten links

 

Alle rostigen Bleche entfernt.

 

Fertig

 

 

Radkastenanschluß zum Schweller

 

Dito, hier mit den Bohrungen um später die Hohlraumkonservierung in den Schweller und Farbe in den Warmluftkanal einzubringen.

 

Radkasten hinten links im Motorraum. Wie man an den Falten der Motorraumrückwand erkennen kann, hat unser Karmann hier mal einen größeren Unfallschaden erleiden müssen!
Der Kotflügel hinten links. Hier sieht man wie der Unfallschaden sehr unsachgemäß repariert wurde. Der neue Kotflügel wurde nicht im ganzen ersetzt, sondern es wurde nur ein Stück überlappend darüber geschweißt! Grün ist der "neue Kotflügel und hellgrau ist der Rest vom alten. Auch hier gibt es wieder "blühende Landschaften"!
Das angesetzte Stück wurde herausgetrennt und wieder "stumpf" eingeschweißt. Hier mit neuem Radlauf und Schwellerabschluß.
Schwellerabschlußblech
Stossstangenaufnahme hinten links
Alles raus was rostig ist. Hinteres Stück vom Innenradlauf, Batterieboden, Stossstangenaufnahme, Endspitzen und Motorraumabschlußblech.
Neue Stossstangenaufnahme.
Neue Endspitze.
Neues Abschlußblech links.
Neuer Batterieboden.
Neue Motorraumabschlußbleche.
"Fertige" Heckansicht.
Wir schreiben das Jahr 2009, unendliche, rostige Weiten...... Weiter geht´s mit der rechten Seite.
Neuer Warmluftkanal. Mai 2009.
...und schon eingebaut.
Neuer Schweller rechts.
A-Säule rechts.

 

So sieht es besser aus!
Radlauf und Radkasten hinten rechts.
Abschluss Innenradlauf.
Neuer Innenradlauf.
Neuer Radlauf außen.
Rahmenträger rechts hinten. Freie Sicht nach oben!
Fertig eingeschweißt.
Radkasten hinten rechts freigelegt.
Ein neues Blech für die rechte Hälfte angefertigt und eingeschweißt.
Für die linke Hälfte natürlich auch.
Neue Stossstangenhalterung rechts.
Neue Endspitze rechts. Leider hat hier das Reparaturblech nicht ausgereicht. Musste oberhalb davon noch ein weiteres Blech einsetzen. Ein neues Seitenteil wäre mir lieber gewesen!!!! Aber aber aber....
Neues Abschlußblech rechts.
Bodenwanne hinter der Rücksitzbank.
Das war das erste Reproblech was ohne Zicken gepaßt hat! Reingelegt, ausgerichtet, eingeschweißt! Ohne biegen, ohne klopfen einfach nur rein und fest! Auch mal schön! Fehlt nur noch das Gestell für die Rückbank und schon wäre das Heck fertig.
Hier mit Aufnahme für die Rücksitzbank.
Radhaus vorne rechts, Spritzbereich.
Neuteil!

 

Innenansicht.
18. August 2009. Der 40. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch lieber Karmann! Zum Fest gab es zwei Sonnenblumen! Und von den A-Säulen nach hinten, ist fast alles fertig! Es geht voran!
Fehlt "nur" noch der Vorderwagen und die Bodenplatte! Ein Blick in den Kofferraum des Grauens!
Die Stehbleche links und rechts zeigen auch hier ein paar Falten die von einem früheren Unfall sein dürften.
Kurzerhand habe ich den Vorderbau mit der Flex komplett abgetrennt.
Um diese Fragmente habe ich nun die beiden Kotflügel und die Frontmaske (alles originale Neuteile) provisorisch angeheftet aber natürlich genau ausgerichtet um die darunter liegenden Stehbleche exakt einzupassen.
Stehblech rechts, Vorderteil.
Stehblech links, Vorderteil.
Stehblech rechts Oberteil/Kotflügelauflage
Und auch auf der linken Seite.
Eine neue NOS Tankauflage hat es auch gebraucht. Die alte war ja leicht zerknittert!
Neue Luftkanäle links und rechts.

 

Was hier so Bild für Bild recht einfach aussieht, ist mit sehr viel Arbeit und Geduld verbunden. Jedes Teil bzw. jedes Stück Blech das hier angeschweißt wurde, machte es erforderlich immer die ganze Front anzubauen und auszurichten um sicher zu sein, dass sich beim Schweißen nichts verzieht oder verzogen hat. Das passiert auch recht schnell, gerade bei den durchgeschweißten Nähten. Mein Kotflügel hinten links kann ein Liedchen davon pfeifen. Den habe ich insgesamt fünf mal wieder komplett abgetrennt und wieder angeschweißt bis alle Maße mit der Motorklappe wieder in Ordnung waren!!!! An dieser Stelle gleich mal ein großes Lob an meine liebe Frau, der es bestens gelungen ist, mich mal für mal zu beruhigen und schlimmste Reaktionen (Verkauf des Ganzen, Problemlösung mit dem Vorschlaghammer) von mir zu verhindern wusste!

Die Frontmaske und die Stehbleche vor der endgültigen Montage grundiert und Lackiert, da man sonst an manche Stellen nicht mehr mit dem Lack hinkommt.
Neue Dichtungen aufgeklebt.
Front komplett angebaut und verschweißt. Neue Lampentöpfe gab es auch noch dazu.
Weiter geht es mit der Bodengruppe
Die beiden neuen Bodenplatten. An den Auflageflächen mit Inox-Schweißfarbe grundiert. Die Qualität der Repro-Teile lässt sehr zu wünschen übrig. Egal bei welchen Händler man diese Teile kauft, es gibt wohl nur einen Hersteller der diese Bleche, die für einige Baujahre und Fahrzeugtypen passen müssen, in dieser "Qualität"fertigt. Schade. Nutzt ja aber nichts, geht ja nicht ohne!!!!
Die Sitzschienen entrostet und von unten, vor dem Einschweißen, lackiert.
Auch die Wagenheberaufnahmen vor dem Einschweißen lackiert.
Die Bodengruppe nach dem Sandstrahlen.
Das Ganze noch mit "Hand" geschliffen und grundiert.
Dann kam mal wieder eine sehr sinnvolle Anschaffung ins Haus! Eine Hohlraumpistole von Sata. Mit dieser Druckpistole und den verschiedenen Aufsätzen habe ich kiloweise Epoxyd-Grundierung in die Hohlräume "geschossen"! Anbei folgen einige Aufnahmen mit dem, wie ich finde, beeindruckenden Ergebnis. Hoffe das hält den Rost erstmal auf. An diesen Stellen war Original nie Farbe bzw. Rostschutz gewesen! Danke nochmal an Andreas B. alias Daniel Düsentrieb aus Rosenheim der mir diesen Tipp gab. :-)
Luftkanal innen. Das Loch habe ich gebohrt um auch von hinten mit der "Lanze" an die Wasserkästen zu kommen.
Hohlräume geflutet!
Warmluftkanal.
Warmluftkanal Rückseite.
Radkasten innen.
Die Türen und Hauben habe ich zum Tauchentlacken/Entrosten und KTL-Beschichten gegeben. Anbei auch hier ein paar Aufnahmen mit dem prima Ergebnis!
Tür mit Schall-Dämmplatten.
Hier eine schöne Detailaufnahme der Motorhaube. Mit dem Tauchlacken kommt die Grundierung einfach an alle Stellen.
Und nun geht es mit den Anpassarbeiten weiter! Stossstange hinten.
Stossstange vorne. Scheinwerfer, Lüftungsgitter und Blinker.
Das Getriebe, komplett von Michel Diettrich überholt! Erstklassige Arbeit!
Motor rein um zu sehen ob die Sauer und Sohn Auspuffanlage passt!?
Ölkühler an der Vorderachse befestigt.
Ölkühler an der Vorderachse befestigt.
Da nun alle Anbauteile passen, kann mit dem Grundieren und Spachteln begonnen werden. Vorher wird der Karmann natürlich per Hand metallisch blank geschliffen!
Schön mit Epoxyd grundiert und die Fugen mit Dichmasse ausgespritzt!
Ich habe mich, nach Rücksprache mit meinem Lackierer, für Spachtelmasse und gegen Verzinnen entschieden. Denke und hoffe dass die heutigen Spachtelmassen dem Verzinnen überlegen sind. Abbröckeln oder reisen dürfte eigentlich nicht mehr passieren! In ein paar Jahren wissen wir mehr! Die Säure hat mich dann letztlich vom Verzinnen abgehalten.
So sieht dass aus, wenn man Endspitze, Radlauf und Schweller verspachteln muss! Hier bin ich allerdings an meine Grenzen gekommen!!!!! Bekomme das einfach nicht glatt! Für eine "Verkaufslackierung" würde es wohl reichen.......! Den Rest macht mein Lackierer!!!!
Abtransport der Bodengruppe zum Lackierer!

 

... und die Karosse komplett mit dem Drehgestell (hat was von "Space Invaders"! Die Älteren werden sich erinnern!! :-) )
Im Austausch mit der Karosse kam die lackierte Bodengruppe wieder zurück! Welche Freude!!!! Jetzt geht es los mit den richtig schönen Arbeiten am Karmann! Erstmal habe ich die Werkstatt aufgeräumt und den ganzen Schleifstaub von mehr als zwei Jahren Schweißen, Spachteln und Schleifen entfernt!
Die Anbauteile für die Vorderachse. Kunststoffbeschichtet!
Eingebaute Vorderachse mit Ölkühler. Die Leitungen sind im Tunnel verlegt.

 

CSP Bremsscheiben, innenbelüftet und Koni-Stoßdämpfer. Die Staubbleche finden mit dieser Bremsanlage leider keinen Platz mehr!
Achsschwert Hinterachse, kunststoffbeschichtet.
Drehstab Hinterachse.

 

Und alles wieder an seinem Platz! Bin mal gespannt ob ich die Schwerter richtig eingesetzt habe???? Zahn um Zahn!

 

Neue Bremsen auch an der Hinterachse. "Porsche" Radbremszylinder! Wow!

 

Samstag 02.10.2010! Endlich wieder auf eigenen Füßen stehen! Technik an der Bodenplatte ist fertig. Alle Anbauteile kunststoffbeschichtet, neue Radlager, neue Antriebswellen, neue komplette Bremsanlage, neue Stoßdämpfer, neue Vorderachse, neue Spurstangen, neues Lenkgetriebe, neue Seilzüge, neue Gummis, Tüllen und Dichtungen!

 

Weiter geht es mit dem Motor! So richtig schön sieht der auch nicht aus, oder? Mal sehen was mich erwartet!?
Was für ein Dreck! Warum muss ich jetzt an "Das Boot" denken? Ok! Hier sind einige Zylinder, Ventile und Kipphebel weniger als bei einem Schiffsdiesel, aber der hier hat sicherlich auch einige "Seemeilen" auf dem Buckel!
Die Zylinderköpfe sind aber beide ok. Keine Risse, keine Löcher und die Kerzengewinde sind auch ok. Rettbar!!!!
Kipphebelwelle

 

Kurbelwelle und Pleul sind auch ohne Schaden.
Die Motorgehäuse und Zylinderköpfe habe ich erst mit Ultraschall reinigen lassen und dann Glasperlgestrahlt. Die Kurbelwelle wurde neu geschliffen, das Schwungrad um 3 Kg erleichtert und mit der Kurbelwelle zusammen feingewuchtet. Die Pleul überprüft und ausgewogen. Neue Lager für die Kurbel- und Nockenwelle, auch für die Pleul und neue Stößel gab es!
Nockenwellen und Verteilerantrieb waren ok und wurden belassen.
Wie soll dieser kleine Motor hier vernünftig atmen können? Dreck und überstehende Kanten die einen kräftigen "Flow" verhindern!
Erst mal die Kante gebrochen, den Dreck entfernt und alle Kanäle optimiert!
Dann gibt es neue Ventile und Ventilfedern. Die Ventile wurden auch neu eingeschliffen.
Neue Kolben und Zylinder!
So muss das aussehen! :-)
Der Vergaser, frisch überholt! Benzin- und Ölpumpe, Verteiler und Verteilerantrieb wurden durch Neuteile ersetzt. Die Lichtmaschine wurde überholt.
Die Zündspule ist auch neu! Die Motorverblechung hatte ich Kunststoffbeschichten lassen. Ist pflegeleichter!
In Schönheit verstorben!!! Leider habe ich wohl Reste vom Glasperstrahlen in irgendwelchen Ölkanälen übersehen! Spülen mit Verdünnung aus einer Kunststoffspritze und ausblasen mit Druckluft war wohl nicht ausreichend um den Motorblock nach dem Glasperlstrahlen zu reinigen. Vermutlich durch den Öldruck wurden die restlichen Glasperlen aus irgendeiner nicht sichtbaren Sackbohrung herausbefördert und direkt in die neuen Kurbelwellenlager gedrückt, was einen kapitalen Motorschaden noch während des Probelaufes zur Folge hatte. Super! Alles außer den Kolben und Zylindern ist nun für den Müll! Abhaken unter der Überschrift "Falscher Ehrgeiz"! Der nächste Motor, der zum Glück schon in der Halle steht, wird nicht so perfekt sauber gemacht! Nur mit Kaltreiniger vom Dreck befreit und evtl. mit der Topfbürste noch etwas nachpoliert. Durch die Verblechung sieht man es sowieso nicht!

 

Zwischenzeitlich kamen die Stoßstangen vom verchromen zurück. Welch glanz in unserer Hütte! Tausend Dank hier an Klaus Morsch, Oberpräsident der IG Lippe, Udo und Mösi, die mich hierbei supertoll logistisch und organisatorisch unterstützt haben. Klasse Arbeit vom Verchromer! Erste Sahne!
Am 03 März 2011 war es dann soweit! Die Karosse kam vom Lackierer wieder zurück! Welch schöner Anblick.
16. März 2011! Die Hochzeit! :-)Solange die Karosse noch auf dem Gestell befestigt war, konnte ich noch bequem die Hohlraumkonservierung in alle Ritzen und Spalten einsprühen. Die Heizungsrohre aus Bakelit, die im Bereich der Hinterachse als Schnittstelle zwischen Karosse und den Warmluftschläuchen dienen, noch schnell anschrauben, die Dichtung auf die Bodenplatte mit "Dichtschnüren" fixieren und schon können die "Hochzeitsfeierlichkeiten" beginnen!
Ratzfaz die Türen und Hauben angeschraubt! Der Lackierer hat hier wirklich erstklassig gearbeitet.Die Spaltmaße sind traumhaft!
Der selbst gemachte Kabelbaum ist doch recht übersichtlich.
Stecker und Kabel gibt es in allen Variationen zu kaufen. Aufwändig war es nur den alten Kabelbaum mit Längen und Durchmessern zu vermessen.
Der zweite Motor läuft nun auch wie am Schnürchen.
Der Tank wurde von innen und aussen entrostet und innen beschichtet.
Die Türen- und Haubenschlösser wurden auch neu galvanisch verzinkt.
Die Zierleistenclips habe ich mit einem vierer Innengewinde versehen und habe sie mit einer Kunststoffschraube und Kunststoffscheibe von hinten verschraubt. Anschließend mit Sprühwachs aus der Dose versiegelt. Das überstehende Gewinde wird einfach mit dem Seitenschneider abgezwickt. So kann man die Clips lackschonend anbringen und hat einen sicheren Halt auch an Stellen die durch Spachtelmasse etwas dicker als die normale Blechstärke sind.
Frisch bezogener Sitz.
"Land unter" hieß es beim Transport zum Sattler, der uns die Innenausstattung und das Dach montiert hat. Ein Wolkenbruch auf der A9 vom Hienberg bis kurz vor Neumarkt/Opf. (ca. 60 Km) bescherte uns die erste "Innenreinigung"! War echt klasse! :-( Das Auto stand bis zu den Schwellern unter Wasser!
Einen ganzen Eimer Wasser haben wir da rausgewischt! Ein großes Dankeschön an Mösi für den Transport und für die Trockenlegung!
Neuer Teppich!
Rücksitzbank!
Neu bezogene Türpappen.
Hinter der Rücksitzbank
Neue Dichtgummis gab es auch.
.....und ein neues Dach!
FERTIG!
Die erste Ausfahrt mit Kurzzeitkennzeichen! Was für ein Gefühl, einfach unbeschreiblich!

 

 

 

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